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Über uns


Historie


Die Themenfindung zur Dissertation von Thomas Netzel auf dem Gebiet der Regelungstechnik an der Universität der Bundeswehr Hamburg wurde 1999 durch medizintechnische Fragestellungen seines Doktorvaters – Prof. Lunderstädt – geprägt.

Da dieser selbst an der obstruktiven Schlafapnoe (OSA) leidet, die am Markt befindlichen CPAP- und APAP-Geräte offensichtliche Schwächen in der Regelung hatten, hat sich sehr schnell das Dissertationsthema ergeben: „ Neue Regelungskonzepte zur Auto-nCPAP-Beatmung“.

In enger Kooperation mit Hamburger Medizinern und der Industrie wurde die OSA sowohl theoretisch als auch praktisch erforscht. Insbesondere im Rahmen vieler nächtlicher Messungen im Schlaflabor und durch Gespräche mit führenden Ärzten und Herstellern wurde bei der Entwicklung neuer Regelalgorithmen für APAP-Geräte festgestellt, dass bislang weder Testhardware noch -software existierten, um neue und bestehende Beatmungsregler zu validieren.

Auch gibt es keine normierten Kriterien, um Beatmungsgeräte reproduzierbar untereinander zu vergleichen. Das macht es den verschreibenden Ärzten, aber auch den Krankenkassen und Leistungserbringern nahezu unmöglich, aus der Vielzahl der auf dem Markt befindlichen Beatmungsgeräte das für den Patienten auszuwählen, welches den besten Therapieerfolg bei einem angemessenen Preis ermöglicht.

Aktuelle Situation

Nach Fertigstellung der richtungsweisenden Dissertation wurde im Rahmen weiterer Forschungs- und Entwicklungsprojekte in enger Zusammenarbeit mit einschlägigen Medizinern der
Aktive Lungen- und ObstruktionsSImulator ALOSI entwickelt.

Mit ihm wurde gezeigt, dass deutliche Unterschiede bei marktgängigen Atemtherapiegeräten existieren:

  • Druckstabilität und Druckgenauigkleit von CPAP-Geräten,
  • Automatische Druckregelung von APAP-Geräten,
  • Befeuchterleistung
  • Lautstärke


Da für automatisch regelnde Atemtherapiegeräte zur Behandlung der OSA keine Qualitätsvorgaben zur Einstellung des Solldrucks existieren, werden diese in Zusammenarbeit mit qualitätsorientierten Herstellern entwickelt.

Weiteres Vorgehen

Nach dem Ruf von Thomas Netzel auf die Professur für Mess- und Regelungstechnik an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften wird die Weiterentwicklung des ALOSI im Rahmen eines Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkts mit Nachdruck weiter betrieben.

DasTeam hat dabei folgende Ziele:

  • Weiterentwicklung des ALOSI,
  • Unabhängige technische Prüfungen marktgängiger CPAP-Geräte mit bestehenden Prüfverfahren (MDS 14-1-4 03/2007 MDS-Hi, DIN EN ISO 17510:2009-07), um eine Transparenz bei der Leistungsfähigkeit dieser Geräte zu erzielen:
  • Betriebslautstärke,
  • Befeuchterleistung,
  • Druckkonstanz.
  • Entwicklung von Prüfmethoden für Atemtherapiegeräte (CPAP bis Heimbeatmung)


Auf dieser Basis können dann Ärzte, Krankenkassen und Leistungserbringer das Atemtherapiegerät auswählen, welches den besten Behandlungserfolg bei einem angemessenen Preis ermöglicht. Außerdem wird die Umversorgung auf ein anderes Atemtherapiegerät erleichtert.

In Kombination mit regelmäßigen technischen Überprüfungen ihres Beatmungsgeräts wird OSA-Patienten dann eine nachgewiesene Behandlungssicherheit gegeben.



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