Respirator Check


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Ergebnisse

Anhand des standardisierten Testablaufs wurden CPAP- und APAP-Geräte führender Hersteller untersucht und verglichen, Auffälligkeiten aufgezeigt und ein abschließendes Gesamturteil gefällt. Dabei stellte sich heraus, dass sich die Geräteperformance deutlich unterscheidet. Zwar entspricht bei allen geprüften Geräten der angezeigte Druck nahezu dem wahren Beatmungsdruck, allerdings schwankt der Beatmungsdruck geräteabhängig während der Atmung, wobei deutliche Unterschiede bei den einzelnen Geräten zu erkennen sind.

Bereits bei einer Atemfrequenz von 12 Atemzügen pro Minute und einem Atemzugvolumen von 500 ml bei einem Beatmungsdruck von 4 mbar hatte die Druckstabilität geräteindividuell Werte zwischen Δp= ±0,2 mbar bis Δp= ± 0,5 mbar. Bei einer Atemfrequenz von 20 Atemzügen (gem. DIN EN ISO 17510-1:2009-07) sind die Werte deutlich höher und damit schlechter. Außerdem zeigen sich in ersten Messungen Verschlechterungen der Druckstabilität abhängig von der Einsatzzeit von CPAP-Geräten.


Betrachtet man die Dynamik der untersuchten APAP-Geräte, für die es bisher keinen festgelegten Standard, sondern nur einen Vorschlag von medizinischer Seite gibt, so zeigen sich bemerkenswerte Ergebnisse: Einige APAP-Geräte erhöhen den Beatmungsdruck bei auftretenden Obstruktionen nur unzureichend, so dass der Patient eine ungenügende Atemluftversorgung erhält. Druckveränderungen erfolgen teilweise unabhängig vom Obstruktionsgrad oder erst nach dem Ende von Obstruktionen und dauern teilweise so lange, dass Obstruktionen behandelt werden, wenn sie bereits beendet sind. Insgesamt erfüllen nur wenige Geräte die medizinisch vorgegebenen Sollwerte und sind aus regelungstechnischer Sicht zur OSA-Therapie ungeeignet.

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